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	<title>B2G &#8211; RechnungFertig.de</title>
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	<description>Rechnungsprogramm für Einzelunternehmer, ohne Abo und Cloud</description>
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		<title>E-Rechnung 2026: Pflichten für Selbständige kennen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 18:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Rechnung in der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[B2B]]></category>
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					<description><![CDATA[2026 ist für viele Selbständige das Jahr, in dem die E-Rechnung vom „Thema für später“ zur ganz normalen Alltagspost wird. Der Knackpunkt: Seit 01.01.2025 gilt umsatzsteuerlich eine neue Logik – eine „E-Rechnung“ ist nur noch eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, das eine automatisierte Verarbeitung ermöglicht. Ein „normales PDF per Mail“ ist damit keine [&#8230;]]]></description>
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<p>2026 ist für viele Selbständige das Jahr, in dem die E-Rechnung vom „Thema für später“ zur ganz normalen Alltagspost wird. Der Knackpunkt: Seit <strong>01.01.2025</strong> gilt umsatzsteuerlich eine neue Logik – eine „E-Rechnung“ ist nur noch eine Rechnung <strong>in einem strukturierten elektronischen Format</strong>, das eine automatisierte Verarbeitung ermöglicht. Ein „normales PDF per Mail“ ist damit <strong>keine E-Rechnung mehr</strong>, sondern läuft als <strong>sonstige Rechnung</strong>. Das ist 2026 deshalb so relevant, weil immer mehr Geschäftspartner (und deren Buchhaltungssysteme) ab dann konsequent strukturierte Formate verlangen – auch wenn du selbst möglicherweise noch Übergangsregeln nutzen darfst.</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<p>Was du 2026 auf jeden Fall spüren wirst: <strong>Empfangen können ist seit 2025 Pflicht</strong> – für <strong>alle inländischen Unternehmer</strong>, also auch für Kleinunternehmer, Solo-Selbständige und Freiberufler. Rein formal reicht dafür zwar ein E-Mail-Postfach, praktisch musst du aber mit dem Inhalt umgehen können: <strong>XML-Dateien lesen, prüfen, korrekt ablegen und an die Buchhaltung/den Steuerberater übergeben</strong>. Wenn du hier 2026 nicht nachziehst, entstehen schnell Reibungsverluste (Rückfragen, fehlende Pflichtangaben, unklare Ablage) – selbst dann, wenn du selbst noch PDFs verschickst.</p>
</div>



<p>Beim <strong>Versenden</strong> ist 2026 oft noch ein Übergangsjahr: Viele dürfen im B2B-Umfeld je nach Konstellation weiterhin „sonstige Rechnungen“ (PDF/Papier) nutzen – teils an Bedingungen geknüpft, etwa an die Zustimmung des Empfängers. Aber genau hier lauert der Praxis-Fallstrick: Große Kunden, Konzerne und öffentliche Auftraggeber stellen ihre Prozesse um und akzeptieren zunehmend <strong>nur noch</strong> strukturierte Rechnungen oder verarbeiten sie bevorzugt. Heißt für dich: Auch wenn du rechtlich vielleicht noch „dürftest“, kann es 2026 schon geschäftlich unklug sein, bei reinen PDF-Rechnungen zu bleiben – weil du sonst im schlimmsten Moment (wenn ein wichtiger Kunde umstellt) hektisch nachrüsten musst.</p>



<p>Technisch sind 2026 vor allem drei Begriffe wichtig: <strong>XRechnung</strong>, <strong>ZUGFeRD 2.x (z. B. 2.2)</strong> und „<strong>hybride PDFs</strong>“. XRechnung ist ein <strong>reines XML-Format</strong> (basierend auf EN 16931) und besonders im B2G-Bereich Standard, schwappt aber in B2B immer stärker rüber; deine Software sollte mindestens die gängigen aktuellen XRechnung-Versionen sauber unterstützen. ZUGFeRD ist für viele Kleine der pragmatische Einstieg: <strong>PDF/A-3 + eingebettete XML-Daten</strong> – Menschen können das PDF lesen, Systeme verarbeiten die XML. Wichtig ist dabei: Nicht jedes ZUGFeRD-Profil ist „voll EN-16931“; in der Praxis gelten bestimmte Profile (z. B. MINIMUM/BASIC-WL) als <strong>nicht ausreichend</strong> für eine „vollwertige“ E-Rechnung. Und: Bei hybriden Formaten zählt steuerlich und technisch zunehmend der strukturierte Teil – <strong>das PDF ist eher Anzeige, die XML ist die Wahrheit</strong>. Abweichungen zwischen PDF und XML können unnötige Risiken und Rückfragen auslösen.</p>



<p>Was solltest du <strong>jetzt</strong> (2026) konkret tun – und was kann warten? <strong>Jetzt</strong> solltest du (1) einen festen Eingangskanal definieren (z. B. rechnung@…), (2) sicherstellen, dass du XRechnung/ZUGFeRD <strong>anzeigen und idealerweise validieren</strong> kannst (Viewer/Validator oder direkt im Buchhaltungstool), und (3) die <strong>Archivierung GoBD-tauglich</strong> aufsetzen – inklusive der strukturierten Datei (XML), nicht nur „PDF abheften“. <strong>Planen</strong> solltest du 2026 außerdem die Umstellung deiner Ausgangsrechnungen auf mindestens ein E-Rechnungsformat (oft ZUGFeRD als Standard + XRechnung für Kunden/Portale, die es verlangen) und deine Stammdaten disziplinieren (Adresse, USt-ID, Leistungsdatum, Steuersätze etc.), weil Validatoren Fehler gnadenlos sichtbar machen. Im Blick behalten solltest Du – je nach Geschäftsmodell – das große EU-Thema <strong>ViDA</strong>: Die EU-weiten Digital-Reporting-Pflichten für grenzüberschreitende B2B-Umsätze kommen erst später (ab 2030). </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Quellen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>BMF – FAQ zur E-Rechnung (Deutschland, Definition/Empfangspflicht/Kleinunternehmer): <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/e-rechnung.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/e-rechnung.html</a></li>



<li>Haufe – Überblick E-Rechnungspflicht und Übergangsregelungen: <a href="https://www.haufe.de/steuern/gesetzgebung-politik/elektronische-rechnung-wird-pflicht-erechnung-im-ueberblick_168_605558.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.haufe.de/steuern/gesetzgebung-politik/elektronische-rechnung-wird-pflicht-erechnung-im-ueberblick_168_605558.html</a></li>



<li>EU-Kommission (TAXUD) – ViDA-Paket, Zeitplan/DRR: <a href="https://taxation-customs.ec.europa.eu/news/adoption-vat-digital-age-package-2025-03-11_en" target="_blank" rel="noopener">https://taxation-customs.ec.europa.eu/news/adoption-vat-digital-age-package-2025-03-11_en</a></li>



<li>IHK Köln – Hinweise zu BMF-Schreiben/E-Rechnung, Profile/Abweichungen Hybridformate: <a href="https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/recht-steuern/steuern/bmf-schreiben-zur-e-rechnung-vom-15-10-2025-6774012" target="_blank" rel="noopener">https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/recht-steuern/steuern/bmf-schreiben-zur-e-rechnung-vom-15-10-2025-6774012</a></li>



<li>IHK (Entwurf/Material zu BMF-Schreiben, Validierung/Umsetzungshinweise): <a href="https://www.ihk.de/meo/recht-und-steuern/steuerrecht/downloads/beitraege/entwurf-fuer-ein-2-bmf-schreiben-zur-e-rechnungspflicht-6612416" target="_blank" rel="noopener">https://www.ihk.de/meo/recht-und-steuern/steuerrecht/downloads/beitraege/entwurf-fuer-ein-2-bmf-schreiben-zur-e-rechnungspflicht-6612416</a></li>
</ul>



<p></p>
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