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	<title>zugferd &#8211; RechnungFertig.de</title>
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	<description>Rechnungsprogramm für Einzelunternehmer, ohne Abo und Cloud</description>
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	<title>zugferd &#8211; RechnungFertig.de</title>
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		<title>Rechnungsvorlagen in Word erstellen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 20:48:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[e-rechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnungsvorlage]]></category>
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					<description><![CDATA[RechnungFertig nutzt die Technik rund um docx-template, um Rechnungsvorlagen während der Rechnungserstellung mit Inhalten zu befüllen. Dieser Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie das funktioniert. Variablen in Rechnungsvorlagen einsetzen Die Templatesprache funktioniert standardmässig mit Platzhaltern in geschweiften Klammern. Beim Generieren der Rechnung ersetzt die Software diese Variablen automatisch mit den passenden Daten. Damit das Befüllen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>RechnungFertig nutzt die Technik rund um <a href="https://github.com/guigrpa/docx-templates" target="_blank" rel="noopener">docx-template</a>, um  Rechnungsvorlagen während der <a href="https://rechnungfertig.de/rechungen-erstellen/" data-type="link" data-id="https://rechnungfertig.de/rechungen-erstellen/">Rechnungserstellung </a>mit Inhalten zu befüllen. Dieser Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie das funktioniert.</p>



<p></p>



<h1 class="wp-block-heading">Variablen in Rechnungsvorlagen einsetzen</h1>



<p>Die Templatesprache funktioniert standardmässig mit <strong>Platzhaltern in geschweiften Klammern</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="416" src="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1024x416.png" alt="Rechnungsvorlagen Template" class="wp-image-555" srcset="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1024x416.png 1024w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-300x122.png 300w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-768x312.png 768w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-600x244.png 600w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image.png 1297w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Beim Generieren der Rechnung ersetzt die Software diese Variablen automatisch mit den passenden Daten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="399" src="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1-1024x399.png" alt="Rechnungsvorlagen Gerendert" class="wp-image-556" srcset="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1-1024x399.png 1024w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1-300x117.png 300w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1-768x299.png 768w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1-1536x598.png 1536w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1-600x234.png 600w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1.png 1608w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Damit das Befüllen der Rechnungsvorlage effizient ablaufen kann, kann man innerhalb des Programms über die Einstellungen auf der Rechnungsseite die Schlüsselwörter zu den Feldern sichtbar machen. Ein Klick auf das Schlüsselwort führt dazu, dass das Wort mit der korrekten Platzhalterformatierung in die Zwischenablage kopiert wird, so dass man es von da aus in der Word-Vorlage gleich einfügen kann:</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="555" src="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2-1024x555.png" alt="Rechnungsprogramm mit aktivierten Keywords" class="wp-image-557" style="width:1071px;height:auto" srcset="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2-1024x555.png 1024w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2-300x162.png 300w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2-768x416.png 768w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2-1536x832.png 1536w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2-600x325.png 600w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2.png 1575w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Datumsformat richtig darstellen (fdate)</h1>



<p>Mit Hilfe der Funktion fdate() lässt sich das Datum mit führenden Nullen darstellen:</p>



<p>Beispiel: </p>



<p><strong>{fdate(rdatum)}</strong> für 13.6.2026 wird zu <strong>13.06.2026</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Internationale Datumsformate</h2>



<p>Die Funktion unterstützt auch <strong>lokalisierte Datumsformate</strong>.</p>



<p>Beispiel:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>{fdate(rdatum, 'de-DE')}    // 13.06.2026
{fdate(rdatum, 'fr-FR')}    // 13/06/2026
</code></pre>



<p>Dadurch passt sich die Darstellung automatisch an landesspezifische Konventionen an.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Geldbeträge korrekt formatieren (fnum)</h1>



<p>Geldbeträge können mit der Funktion <strong><code>fnum()</code></strong> dargestellt werden, durch die Tausendertrenner und Dezimalstellen für Cent-Beträge korrekt formatiert werden.</p>



<p>Beispiel:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>{fnum(totalbrutto)} €
</code></pre>



<p>Das Ergebnis wird automatisch korrekt formatiert:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>1.250,00 €
</code></pre>



<p>Auch hier lässt sich optional ein <strong>Locale-Code</strong> verwenden, um die Beträge an länderspezifische Darstellungsweisen anzupassen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>{fnum(totalbrutto, 'de-DE')}
{fnum(totalbrutto, 'en-US')}
</code></pre>



<p>Damit ändern sich automatisch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dezimaltrennzeichen</li>



<li>Tausendertrennzeichen</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Rechnungspositionen automatisch erzeugen</h1>



<p>Listen, insbesondere für Rechnungspositionen und für Abschläge, können dynamisch erzeugt</p>



<p>Im Template wird dafür eine Schleife verwendet:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>{FOR p in positions}

{$p.anr}
{$p.aname}
{$p.amenge}
{fnum($p.anetto)} €
{fnum($p.asum)} €

{END-FOR p}
</code></pre>



<p>Dadurch werden alle Rechnungspositionen automatisch eingefügt. Wird der innere Teil der Schleife in einer Tabellenzeile benutzt, so wird diese Tabellenzeile automatisch wiederholt.</p>



<p>Und so sieht die Schleife für Abschläge aus. </p>



<pre class="wp-block-code"><code>{FOR a in abschlaege}

{$a.abgrund}: {fnum($a.abbetrag)} €

{END-FOR a}</code></pre>



<p>Dadurch erscheinen diese Informationen nur dann auf der Rechnung, wenn sie tatsächlich vorhanden sind.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Eigene Logik mit JavaScript im Template</h1>



<p>Innerhalb der Rechnungsvorlagen kann klassisches Javascript benutzt werden, um komplexere oder speziellere Anforderungen zu erfüllen. Da leider die geschweiften Klammern der Standardeinstellungen mit den geschweiften Klammern im Javascript-Kollidieren, ist daher zu empfehlen, dass zuerst die Markierungszeichen für die Platzhalter in RechnungFertig umgestellt werden. Das geht in den Einstellungen</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="510" src="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-1024x510.png" alt="" class="wp-image-563" srcset="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-1024x510.png 1024w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-300x149.png 300w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-768x382.png 768w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-600x299.png 600w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3.png 1234w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Danach können zum Beispiel Javascript-Funktionen definiert werden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>+++! days = (a,b) =&gt;{
const p=s=&gt;{let&#91;d,m,y]=s.split('.');return new Date(y,m-1,d, 0, 0, 0)};
return Math.ceil((p(b)-p(a))/86400000)
} ;---

Tage bis Fälligkeit: +++days(bt2,bt9)---</code></pre>



<p>In der gerenderten Rechnung wird der Javascript-Code nicht angezeigt, aber die Funktionen können genutzt werden, um, wie oben gezeigt, die Differenz in Tagen zwischen zwei Datumsangaben zu berechnen. Im gerenderten Template erscheint dann zum Beispiel:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>Tage bis Fälligkeit: 30</code></pre>



<p>Dieses Code-Beispiel zeigt auch, dass das Datum in bt2 und bt9 bereits als gerenderter String in den Rechnungsvorlagen vorliegt in der Form D.M.YYYY und deshalb im Template erneut geparst und in ein Date-Objekt umgewandelt werden muss. Das liegt daran, dass ohne die Vorumwandlung des Datums-Objekt vor dem Rendervorgang weniger technisch versierte Nutzer sich standardmässig um die Konvertierung des Datums in ein String-Objekt kümmern müssten. </p>



<p></p>
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		<title>Update 1.5.0: Rechnungsarten und XRechnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Pyka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 20:09:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[B2B]]></category>
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					<description><![CDATA[Version 1.5.0 von RechnungFertig ist draussen mit Updates, die für Selbständige, Kleinunternehmer und Nebenberufler einiges verbessern: Rechnungstypen Ein Kernpunkt sind Rechnungen mit verschiedenen Rechnungstypen (Business Term 3). Damit lassen sich unterschiedliche Geschäftsfälle klarer abbilden, ohne Workarounds oder manuelle Umbenennungen im Dokument. Durch ein Popup, das über das Fragezeichensymbol aufrufbar ist, gibt es zudem weitere Erklärungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://rechnungfertig.de/download-und-lizenz/">Version 1.5.0</a> von RechnungFertig ist draussen mit Updates, die für Selbständige, Kleinunternehmer und Nebenberufler einiges verbessern:</p>
<h3>Rechnungstypen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-392 alignright" src="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/rechnungstypen.png" alt="Rechnungstypen" width="247" height="184" srcset="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/rechnungstypen.png 325w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/rechnungstypen-300x223.png 300w" sizes="auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px" />Ein Kernpunkt sind Rechnungen mit verschiedenen Rechnungstypen (Business Term 3). Damit lassen sich unterschiedliche Geschäftsfälle klarer abbilden, ohne Workarounds oder manuelle Umbenennungen im Dokument. Durch ein Popup, das über das Fragezeichensymbol aufrufbar ist, gibt es zudem weitere Erklärungen dazu, wie insbesondere Gutschriften bzw. negative Rechnungen je nach Kontext erstellt werden sollten.</p>
<h3>XRechnung</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-393 alignleft" src="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/XRechnung.png" alt="XRechnung" width="368" height="81" srcset="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/XRechnung.png 736w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/XRechnung-300x66.png 300w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/XRechnung-600x133.png 600w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/XRechnung" target="_blank" rel="noopener">XRechnungen</a> können nun explizit erzeugt werden. Das ist vor allem relevant, wenn Sie für <a href="https://www.ferd-net.de/faqs/fragen-zur-erechnung-im-b2g-bereich" target="_blank" rel="noopener">öffentliche Auftraggeber arbeiten (B2G)</a>, denn dort ist die strukturierte E-Rechnung mitlerweile Pflicht. Wenn also Ihre Kunden XRechnung verlangen, müssen Sie nicht mehr auf externe Umwege ausweichen, sondern können den Prozess direkt abbilden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-394" src="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/xrechnung_02.png" alt="XRechnung" width="838" height="85" srcset="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/xrechnung_02.png 838w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/xrechnung_02-300x30.png 300w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/xrechnung_02-768x78.png 768w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/xrechnung_02-600x61.png 600w" sizes="auto, (max-width: 838px) 100vw, 838px" /></p>
<h3>Weitere Neuerungen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-395 alignleft" src="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/csv_export.png" alt="CSV-Export" width="309" height="260" srcset="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/csv_export.png 309w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/02/csv_export-300x252.png 300w" sizes="auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px" />Zu den weiteren Neuerungen gehört, dass Rechnungen nun im <strong>CSV-Format exportiert</strong> werden können. Der CSV-Export beinhaltet dabei wirklich alle Daten der Rechnung, so dass nachgelagerte Use Cases von EÜR bis Verkaufsartikelanalysen durchgeführt werden können. Außerdem gehört jetzt das <strong>Email-Feld</strong> auf Käuferseite dazu, was insbesondere bei XRechnungen wichtig ist. Last-but-not-least wurde das <strong>Dark-Theme</strong> vervollständigt, so dass Nutzer, die eher in den Abendstunden arbeiten, nun eine etwas augenschonendere Oberfläche am Abend aktivieren können.</p>


<p></p>
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		<title>E-Rechnung für Kleinunternehmer</title>
		<link>https://rechnungfertig.de/2026/02/03/e-rechnung-fuer-kleinunternehmer-das-solltet-ihr-beachten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Pyka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 20:24:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Rechnung in der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[B2B]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Rechnungsverarbeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 01.01.2025 ist „E-Rechnung“ in Deutschland nicht mehr gleichbedeutend mit „PDF per E-Mail“, sondern meint grundsätzlich strukturierte Rechnungsdaten nach EN 16931 – z. B. XRechnung oder ZUGFeRD (ab 2.0.1), je nach Profil. Für dich als Kleinunternehmer nach § 19 UStG ist das doppelt wichtig: Du musst E-Rechnungen empfangen können (organisatorisch reicht oft ein E-Mail-Postfach, die weitere [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 01.01.2025 ist „E-Rechnung“ in Deutschland nicht mehr gleichbedeutend mit „PDF per E-Mail“, sondern meint grundsätzlich strukturierte Rechnungsdaten nach EN 16931 – z. B. XRechnung oder ZUGFeRD (ab 2.0.1), je nach Profil. Für dich als Kleinunternehmer nach § 19 UStG ist das doppelt wichtig: Du musst E-Rechnungen empfangen können (organisatorisch reicht oft ein E-Mail-Postfach, die weitere Verarbeitung/Archivierung muss aber passen), bist aber bei der Ausstellung in vielen Fällen ausgenommen (Sonderregelung u. a. über § 34a UStDV). Trotzdem lohnt es sich, ZUGFeRD sauber zu beherrschen: Viele B2B-Kunden erwarten es, und Fehler im XML führen in der Praxis zu Rückfragen, Validierungsfehlern oder verspäteten Zahlungen.</p>
<p>Der entscheidende ZUGFeRD-Punkt wird oft unterschätzt: Das „schöne“ PDF ist nur die Sicht für Menschen – maßgeblich für die E-Rechnung ist der strukturierte XML-Teil. Das BMF stellt klar, dass umsatzsteuerliche Pflichtangaben im strukturierten Teil enthalten sein müssen. Heißt für Kleinunternehmer: Auch wenn du keine Umsatzsteuer ausweist, darf deine Rechnung nicht „irgendwie abgespeckt“ sein. Ein Klassiker ist: Im PDF steht korrekt „§ 19“, aber im XML fehlen Pflichtfelder oder es stehen noch 19 % drin, weil die Software ein Standard-Steuerprofil gezogen hat. Ergebnis: Der Empfänger kann nicht automatisiert buchen – und du hast unnötigen Aufwand.</p>
<p>Ein häufiger Irrtum lautet: „Als Kleinunternehmer muss ich keinen Steuersatz angeben, also kann ich Umsatzsteuer komplett ignorieren.“ Richtig ist: Du stellst ohne Umsatzsteuerausweis in Rechnung, aber der Grund muss erkennbar sein – der Kleinunternehmer-Hinweis gehört sauber auf die Rechnung. Seit 01.01.2025 werden die Anforderungen für Kleinunternehmer-Rechnungen zudem praktisch über die Sonderregel § 34a UStDV greifbarer, weshalb sich ein eigenes Template lohnt (statt eine „normale USt-Rechnung“ nur auf 0 zu setzen). Für deine Vorlagen bedeutet das: Im PDF keine USt-Beträge und keine Prozent-Steuersätze anzeigen, aber den §-19-Hinweis klar platzieren (z. B. im Fußbereich oder unter der Summenzeile).</p>
<p>Damit es in ZUGFeRD wirklich „wasserdicht“ ist, musst du den Hinweis zweigleisig denken: sichtbar im PDF und konsistent im XML. Im PDF haben sich kurze, eindeutige Formulierungen bewährt, z.B.:<br />&#8211; „Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.“<br />&#8211; „Rechnungsstellung ohne Ausweis der Umsatzsteuer gemäß § 19 UStG.“<br />Optional (gerade bei B2B hilfreich, um Rückfragen zu vermeiden): „Ein Vorsteuerabzug ist aus dieser Rechnung nicht möglich.“<br />Im XML wiederum darfst du die Umsatzsteuerlogik nicht „leer lassen“ oder widersprüchlich befüllen: Typische Implementierungen arbeiten mit 0-Werten (Steuerbetrag/Steuersatz) plus Befreiungs-/Begründungstext (Exemption Reason). Entscheidend ist weniger die Wortwahl, sondern dass PDF-Aussage und XML-Daten dasselbe sagen – und dein Export eine EN-16931-Validierung besteht.</p>


<p></p>
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		<title>ZUGFeRD oder XRechnung?</title>
		<link>https://rechnungfertig.de/2026/01/30/zugferd-oder-xrechnung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Pyka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 22:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Rechnung in der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[B2B]]></category>
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					<description><![CDATA[ZUGFeRD ist eine Hybrid-Rechnung: ein ganz normales, lesbares PDF (PDF/A-3), in das zusätzlich strukturierte XML-Daten eingebettet sind. XRechnung ist dagegen im Kern eine rein strukturierte XML-Rechnung (ohne „schönes PDF“), die der deutsche Standard für elektronische Rechnungen an öffentliche Auftraggeber ist. Der wichtigste Anwendungsunterschied ist also das Einsatzszenario: B2G (Rechnung an Behörden/öffentliche Auftraggeber) ist der Bereich, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>ZUGFeRD ist eine Hybrid-Rechnung: ein ganz normales, lesbares PDF (PDF/A-3), in das zusätzlich strukturierte XML-Daten eingebettet sind. XRechnung ist dagegen im Kern eine rein strukturierte XML-Rechnung (ohne „schönes PDF“), die der deutsche Standard für elektronische Rechnungen an öffentliche Auftraggeber ist.</p>
<p>Der wichtigste Anwendungsunterschied ist also das Einsatzszenario: B2G (Rechnung an Behörden/öffentliche Auftraggeber) ist der Bereich, in dem XRechnung in der Praxis verlangt wird – inklusive Pflichtangaben wie Leitweg-ID/Buyer Reference oder Bestellbezug, sonst wird die Rechnung schnell abgewiesen. Im B2B-Alltag (Agenturen, KMU, andere Selbständige) liessen sich XRechnungen theoretisch auch verwenden, aber ZUGFeRD ist hier eher die stressfreiere Lösung, weil sich Rechnungen intern leichter prüfen, weiterleiten und „auf Sicht“ freigeben lassen – und trotzdem bereits die strukturierten Daten für die Buchhaltung/ERP enthalten. Wichtig: Beide Formate können grundsätzlich EN 16931-konform sein, entscheidend ist also weniger „legal oder nicht“, sondern was Ihr Kunde akzeptiert und technisch verarbeitet.</p>
<p>Rechtlich hat sich der Druck seit 2025 klar erhöht (Stand 16.01.2026): Unternehmen müssen seit 01.01.2025 grundsätzlich E-Rechnungen empfangen können, während es fürs Ausstellen im B2B-Bereich Übergangsregeln gibt. Praktisch heißt das für Freiberufler: Sie sollten spätestens jetzt in der Lage sein, strukturierte E-Rechnungen zu erzeugen – auch wenn Sie in der Übergangszeit ggf. noch mit klassischen PDFs arbeiten dürfen (oft aber nur mit Zustimmung des Empfängers). Spätestens wenn Kunden aktiv E-Rechnungen anfordern oder ihre Buchhaltung auf automatisierte Prozesse umstellt, wird ein „nur-PDF“-Workflow auf Dauer schwierig.</p>


<p></p>
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		<title>Wie werden Gutschriften und Storno ausgestellt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Pyka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 20:42:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Rechnung in der Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei Gutschriften, Stornos und Rechnungskorrekturen entscheidet nicht primär „ob ein Betrag negativ ist“, sondern welcher Dokumenttyp (BT-3 / Invoice type code) gesetzt wurde. Genau dieser Typcode steuert, wie Empfänger-Systeme, E-Rechnungsportale und Validatoren (z.-B. im XRechnung-/Peppol-Umfeld) das Dokument verarbeiten. In der Praxis sind vor allem drei Varianten relevant: klassische Gutschrift (381), Negativrechnung als Rechnungstyp 380 und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Gutschriften, Stornos und Rechnungskorrekturen entscheidet nicht primär „ob ein Betrag negativ ist“, sondern welcher Dokumenttyp (BT-3 / Invoice type code) gesetzt wurde. Genau dieser Typcode steuert, wie Empfänger-Systeme, E-Rechnungsportale und Validatoren (z.-B. im XRechnung-/Peppol-Umfeld) das Dokument verarbeiten. In der Praxis sind vor allem drei Varianten relevant: klassische Gutschrift (381), Negativrechnung als Rechnungstyp 380 und Rechnungskorrektur/Storno (384) – und jede hat ihre eigenen Feinheiten, die über „Minuszeichen setzen“ weit hinausgehen.</p>
<p><strong>Die klassische Gutschrift (Typ 381)</strong> ist die richtige Wahl, wenn Sie dem Empfänger einen Betrag gutschreiben möchten (z.B. Rückerstattung, Bonus, Preisnachlass nachträglich, Kulanz), ohne zwingend eine bestehende Rechnung „zu stornieren“. Wichtig dabei: Die Gutschriftwirkung entsteht ausschließlich über den Dokumenttyp 381 – nicht dadurch, dass Sie Beträge negativ ausweisen. In der typischen ZUGFeRD/EN-16931-Umsetzung werden Positionswerte (Netto/Steuer/Brutto) ganz normal positiv befüllt, so wie bei einer normalen Rechnung. Das ist ein häufiger Stolperstein, weil manche Anwender intuitiv alles „ins Minus drehen“ – was dann je nach Empfängerprozess zu Rückfragen oder Ablehnungen führen kann.</p>
<p><strong>Eine Negativrechnung (Typ 380)</strong> wird oft dann genutzt, wenn Sie technisch eine „normale Rechnung“ senden wollen, deren Gesamtbetrag negativ ist – zum Beispiel bei Schlussrechnungen nach Vorauszahlungen/Abschlägen oder in Verrechnungslogiken. In diesem Kontext ist also eine Negativrechnung eine ganz normale Rechnung, aber eben mit einem negativen Endergebnis. Die gängige Modellierung ist hier: Netto-Beträge bleiben positiv, aber die Menge wird negativ angegeben, sodass sich der negative Gesamtbetrag rechnerisch ergibt. Das kann funktionieren, ist aber in der Praxis sensibler, weil nicht jedes Portal oder jeder Workflow negative Endbeträge in einer „normalen Rechnung“ gleich gut akzeptiert. Wenn Sie häufig an öffentliche Auftraggeber oder über streng validierende Kanäle schicken, ist diese Variante besonders sorgfältig zu testen.</p>
<p>Wenn Sie hingegen eine konkrete, bereits gestellte Rechnung stornieren oder korrigieren müssen, ist meist die <strong>Rechnungskorrektur (Typ 384)</strong> der sauberste Weg. Auch hier werden die Beträge in den Positionsfeldern typischerweise positiv geführt; die Korrekturwirkung wird häufig über negative Mengen (oder über die Differenzlogik, je nach Prozess) abgebildet. Der entscheidende Punkt bei 384 ist aber weniger „Vorzeichen-Tricks“, sondern die eindeutige Referenz auf das Original: Die zu korrigierende Rechnung muss im Dokument korrekt referenziert werden (Preceding Invoice Reference / BG-3), damit Empfänger-Systeme die Korrektur automatisiert zuordnen können und nicht „zwei unabhängige Dokumente“ sehen.</p>


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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/01/bt-3_typen.png" alt="bt-3, Gutschriften, Storno in der E-Rechnung" class="wp-image-344" srcset="https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/01/bt-3_typen.png 800w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/01/bt-3_typen-600x450.png 600w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/01/bt-3_typen-300x225.png 300w, https://rechnungfertig.de/wp-content/uploads/2026/01/bt-3_typen-768x576.png 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gutschriften und Storno in der E-Rechnung</figcaption></figure>
</div>


<p>Als Merkhilfe für Ihren Arbeitsalltag: 381 verwenden, wenn Sie eine Gutschrift als solche ausstellen (Gutschriftwirkung über den Typcode, nicht über Minus-Beträge). 384 verwenden, wenn Sie eine bestimmte Rechnung stornieren/korrigieren (inkl. Referenz auf das Original). 380 negativ nur dann nutzen, wenn Ihr Prozess bewusst mit negativen Rechnungen arbeitet und Sie sicher sind, dass der Empfängerkanal das akzeptiert. Und noch ein Sprach-Fallstrick: Im deutschen Steuerkontext bedeutet „Gutschrift“ manchmal das Gutschriftsverfahren/Selbstfakturierung – das ist technisch ein eigener Typcode (häufig 389) und etwas anderes als eine „kaufmännische Gutschrift“ im Sinne von 381.</p>
<h3>Weiterführende Links / Quellen</h3>
<ul>
<li>ZUGFeRD-Spezifikation 2.4: &#8222;0_FACTUR-X 1.08 2025 12 04 DE.pdf&#8220;, 7.1.6 Umgang mit Gutschrift, S. 38f</li>
<li>ZUGFeRD/Factur-X Spezifikation (GEFEG), Abschnitt zu Invoice type code (BT‑3) und Typcodes (380/381/384):<br /><a href="https://portal3.gefeg.com/projectdata/invoice/deliverables/installed/publishingproject/zugferd%202.0.1%20-%20facturx%201.03/en%2016931%20%E2%80%93%20facturx%201.03%20%E2%80%93%20zugferd%202.0.1%20-%20comfort.scm/html/de/0213.htm" target="_blank" rel="noopener">https://portal3.gefeg.com/projectdata/invoice/deliverables/installed/publishingproject/zugferd%202.0.1%20-%20facturx%201.03/en%2016931%20%E2%80%93%20facturx%201.03%20%E2%80%93%20zugferd%202.0.1%20-%20comfort.scm/html/de/0213.htm</a></li>
<li>FAQ E‑Rechnung Bund: Credits und Rechnungskorrekturen in EN 16931/XRechnung (Praxis- und Interpretationshinweise):<br /><a href="_wp_link_placeholder" data-wplink-edit="true">https://e-rechnung-bund.de/en/faq/how-should-i-indicate-credits-and-invoice-corrections</a>/</li>
</ul>]]></content:encoded>
					
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		<title>E-Rechnungen gesetzeskonform abwickeln ohne Archiv-Abo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Pyka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 23:55:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Viele Selbständige, Kleinunternehmer und Nebenberufler wollen ihre Rechnungen heute gesetzeskonform abwickeln – aber bitte ohne dauerhaftes Archiv-Abo. Genau dafür eignet sich ein schlankes Setup aus zwei klar getrennten Bausteinen: RechnungFertig zum Erstellen der Rechnungen und ein USB‑WORM‑Stick als revisionssichere Ablage. Das Prinzip dahinter ist simpel: Die Rechnungssoftware erzeugt die korrekten Dateien (im Idealfall E‑Rechnungsformate wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Selbständige, Kleinunternehmer und Nebenberufler wollen ihre Rechnungen heute <strong>gesetzeskonform</strong> abwickeln – aber bitte ohne dauerhaftes Archiv-Abo. Genau dafür eignet sich ein schlankes Setup aus zwei klar getrennten Bausteinen: RechnungFertig zum Erstellen der Rechnungen und <strong>ein USB‑WORM‑Stick</strong> als revisionssichere Ablage. Das Prinzip dahinter ist simpel: Die Rechnungssoftware erzeugt die korrekten Dateien (im Idealfall E‑Rechnungsformate wie XRechnung oder ZUGFeRD), und das Archivmedium sorgt anschließend dafür, dass diese Dateien nicht mehr veränderbar gespeichert werden. So bleiben Sie flexibel (Software kann wechseln), während Ihr Archiv stabil und prüfungstauglich bleibt.</p>
<p>Zur Erinnerung: Seit 01.01.2025 wird die E‑Rechnung im inländischen B2B-Umfeld zum neuen Standard (mit Übergangsregelungen), und eine „E‑Rechnung“ ist eben nicht einfach nur ein PDF, sondern ein strukturiertes elektronisches Format (z. B. XRechnung/XML oder ZUGFeRD mit eingebettetem XML), das automatisiert verarbeitet werden kann. Für die Aufbewahrung bedeutet das: <strong>Mindestens der strukturierte Teil muss im Original erhalten bleiben</strong>. Wenn Sie nur ein hübsches PDF ablegen, aber das XML fehlt oder wird nachträglich verändert, wird es im Zweifel kritisch. Deshalb sollte Ihr Workflow so aufgebaut sein, dass Sie mit RechnungFertig die E-Rechnungen generieren, die Sie danach konsequent ins Archiv überführen.</p>
<p>Eine Archivierungslösung dafür kann ein USB-WORM-Stick (Write Once, Read Many) sein: Er ist darauf ausgelegt, Dateien einmalig zu speichern. <strong>Danach sind sie nicht lösch- oder überschreibbar.</strong> Das ist für GoBD-relevante Anforderungen wie „Unveränderbarkeit“ ein großer Pluspunkt – und für kleine Betriebe attraktiv, weil keine Cloud nötig ist und keine laufenden Kosten entstehen. Der verlinkte Stick (16 GB) eignet sich für die Archivierung von E-Rechnungen (XRechnung/ZUGFeRD/Factur-X) und funktioniert unter Windows/Linux (aktuell leider nicht unter MacOS). Entscheidend: WORM ist ein starkes technisches Element – ersetzt aber nicht die organisatorischen Pflichten. In der Praxis funktioniert das Setup am besten mit einem festen Mini-Prozess: (1) Rechnung in RechnungFertig erstellen, (2) als E-Rechnung (XRechnung XML oder ZUGFeRD-PDF) speichern/exportieren, (3) vor dem Archivieren kurz validieren, ob die E-Rechnung technisch korrekt ist (damit Sie nicht fehlerhafte Dateien unveränderbar „einbetonieren“), und (4) dann ab auf den WORM-Stick – <strong>mit einem klaren Ablageschema</strong>. So erreichen Sie „Wiederauffindbarkeit“ auch ohne teures DMS, weil Sie über Ordnerstruktur und Dateinamen schnell suchen können.</p>
<p>Was Sie trotzdem einplanen müssen: GoBD-Konformität ist nicht nur Technik, sondern auch Nachvollziehbarkeit. Sie brauchen eine kurze <strong>Verfahrensdokumentation</strong> (für Kleinstbetriebe reichen oft wenige Seiten), in der steht: Wer erstellt Rechnungen? Welche Formate sind das „Original“? Wie werden Dateien benannt/abgelegt? Wie stellen Sie Vollständigkeit sicher (Checkliste „Rechnung erstellt → exportiert → validiert → archiviert“)? Und ganz wichtig: Ein WORM-Stick ist kein Backup. Wenn er verloren geht oder defekt ist, ist Ihr Archiv weg. Die pragmatische Lösung ist eine zweite, getrennt verwahrte Archivkopie nach festem Rhythmus (z. B. monatlich) – mit dem Ziel, dass auch diese Kopie die unveränderten Originale enthält und Sie im Notfall ausweichen können.</p>
<p>&#8212;</p>
<h3>Weiterführende Links / Quellen</h3>
<ul>
<li>BMF FAQ zur E‑Rechnung (Definition, Aufbewahrung, Übergang): https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/e-rechnung.html</li>
<li>USB‑WORM‑Stick (Produktseite): https://erechnungs-validator.de/produkt/e-rechnung-archiv-usb-worm-stick-16gb/</li>
<li>Hinweis-/Praxisartikel zur revisionssicheren Archivierung von E‑Rechnungen (Anbieter): https://erechnungs-validator.de/e-rechnungen-xrechnung-zugferdarchivieren-rechtssicher-revisionssicher-gesetzeskonform/</li>
<li>Hintergrund zu XRechnung/ZUGFeRD in der Praxis (Einordnung strukturierter Daten): https://www.dr-weiss.com/eingangsrechnungsbearbeitung/tipps-zur-einfuehrung-xrechnung-und-zugferd-verarbeitung.html</li>
</ul>
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		<title>ZUGFeRD 2.4: Was das Update für Selbständige und KMU bei E-Rechnungen bedeutet</title>
		<link>https://rechnungfertig.de/2026/01/18/zugferd-2-4-was-das-update-fuer-selbstaendige-und-kmu-bei-e-rechnungen-bedeutet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Pyka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 09:19:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Veröffentlicht wurde ZUGFeRD 2.4 am 4. Dezember 2025 – technisch identisch mit Factur‑X 1.08 – und gilt ab dem 15. Januar 2026. Heißt: Das ist kein Thema für „irgendwann“, sondern für jetzt, wenn du E‑Rechnungen im Griff haben willst. Die für viele praktischste Neuerung: Unterpositionen (Sub‑Line Items) im Profil EXTENDED sind jetzt umsatzsteuerkonform abbildbar. Gerade [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Veröffentlicht wurde ZUGFeRD 2.4 am 4. Dezember 2025 – technisch identisch mit <strong>Factur‑X 1.08</strong> – und <strong>gilt ab dem 15. Januar 2026</strong>. Heißt: Das ist kein Thema für „irgendwann“, sondern für <strong>jetzt</strong>, wenn du E‑Rechnungen im Griff haben willst.</p>
<p>Die für viele praktischste Neuerung: <strong>Unterpositionen (Sub‑Line Items) im Profil EXTENDED</strong> sind jetzt <strong>umsatzsteuerkonform</strong> abbildbar. Gerade in Handwerk, Bau, Agenturen, Sets/Bundles oder bei Leistungsaufteilungen war das bisher oft ein Medienbruch: In der PDF hübsch dargestellt, im strukturierten Teil bislang nicht möglich. Mit 2.4 bekommen Positionen/Unterpositionen eine klarere Logik, u. a. mit eindeutiger Kennzeichnung, ob etwas <strong>umsatzsteuerlich relevant</strong> ist. Das reduziert Interpretationsspielräume beim Empfänger – und damit Rückfragen, manuelles Nachbuchen und potenzielles Steuer-Chaos.</p>
<p>Technisch spannend (und für Software-Anbieter relevant, aber auch für dich als Anwender indirekt spürbar): ZUGFeRD 2.4 basiert jetzt auf <strong>UN/CEFACT CII D22B</strong> – bleibt dabei aber <strong>abwärtskompatibel zu D16B</strong>. UN/CEFACT CII D22B ist eine spezifische Version des internationalen Standards Cross Industry Invoice (CII), entwickelt von den Vereinten Nationen (UN/CEFACT), um elektronische Rechnungen branchenübergreifend und strukturiert (im XML-Format) auszutauschen, insbesondere als eine der beiden zulässigen Grammatiken für E-Rechnungen gemäß der europäischen Norm EN 16931. Es handelt sich um eine standardisierte &#8222;Sprache&#8220; für den elektronischen Rechnungsverkehr, die maximale Datenintegrität gewährleistet.</p>
<p>Eine weitere Neuerung der neuen ZUGFeRD-Spezifikation ist: Die <strong>Validierung wurde neu sortiert</strong>. Alle fünf Profile haben jetzt <strong>eigene XSD- und Schematron-Artefakte</strong>, aktualisiert im Einklang mit EN 16931, und die Validierungsregeln wurden überarbeitet. Profilbezogen wird jetzt also klarer, was „gültig“ ist – gleichzeitig können Rechnungen, die früher „irgendwie durchgerutscht“ sind, plötzlich Fehler werfen.</p>
<p>Außerdem ist die internationale Schiene stärker denn je: Weil <strong>ZUGFeRD 2.4 = Factur‑X 1.08</strong> ist und gemeinsam mit Frankreich (FNFE‑MPE) weiterentwickelt wird, wurden im Profil <strong>EXTENDED</strong> auch Elemente ergänzt, die die <strong>Interoperabilität mit der französischen B2B‑E‑Rechnungsverpflichtung</strong> unterstützen.</p>
<p>&#8212;</p>
<h4>Weiterführende Links / Quellen</h4>
<p>FeRD / ZUGFeRD Community: Veröffentlichung ZUGFeRD 2.4 / Factur‑X 1.08 (04.12.2025) inkl. Inkrafttreten (15.01.2026) und Neuerungen: <a href="_wp_link_placeholder" data-wplink-edit="true">https://www.zugferd-community.net/de/blog/2025-12-05-ferd_veroeffentlicht_zugferd_2_4_factur-x_1_08</a></p>
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		<title>E-Rechnung 2026: Pflichten für Selbständige kennen</title>
		<link>https://rechnungfertig.de/2026/01/16/dies-ist-ein-testbeitrag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 18:09:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[2026 ist für viele Selbständige das Jahr, in dem die E-Rechnung vom „Thema für später“ zur ganz normalen Alltagspost wird. Der Knackpunkt: Seit 01.01.2025 gilt umsatzsteuerlich eine neue Logik – eine „E-Rechnung“ ist nur noch eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, das eine automatisierte Verarbeitung ermöglicht. Ein „normales PDF per Mail“ ist damit keine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>2026 ist für viele Selbständige das Jahr, in dem die E-Rechnung vom „Thema für später“ zur ganz normalen Alltagspost wird. Der Knackpunkt: Seit <strong>01.01.2025</strong> gilt umsatzsteuerlich eine neue Logik – eine „E-Rechnung“ ist nur noch eine Rechnung <strong>in einem strukturierten elektronischen Format</strong>, das eine automatisierte Verarbeitung ermöglicht. Ein „normales PDF per Mail“ ist damit <strong>keine E-Rechnung mehr</strong>, sondern läuft als <strong>sonstige Rechnung</strong>. Das ist 2026 deshalb so relevant, weil immer mehr Geschäftspartner (und deren Buchhaltungssysteme) ab dann konsequent strukturierte Formate verlangen – auch wenn du selbst möglicherweise noch Übergangsregeln nutzen darfst.</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<p>Was du 2026 auf jeden Fall spüren wirst: <strong>Empfangen können ist seit 2025 Pflicht</strong> – für <strong>alle inländischen Unternehmer</strong>, also auch für Kleinunternehmer, Solo-Selbständige und Freiberufler. Rein formal reicht dafür zwar ein E-Mail-Postfach, praktisch musst du aber mit dem Inhalt umgehen können: <strong>XML-Dateien lesen, prüfen, korrekt ablegen und an die Buchhaltung/den Steuerberater übergeben</strong>. Wenn du hier 2026 nicht nachziehst, entstehen schnell Reibungsverluste (Rückfragen, fehlende Pflichtangaben, unklare Ablage) – selbst dann, wenn du selbst noch PDFs verschickst.</p>
</div>



<p>Beim <strong>Versenden</strong> ist 2026 oft noch ein Übergangsjahr: Viele dürfen im B2B-Umfeld je nach Konstellation weiterhin „sonstige Rechnungen“ (PDF/Papier) nutzen – teils an Bedingungen geknüpft, etwa an die Zustimmung des Empfängers. Aber genau hier lauert der Praxis-Fallstrick: Große Kunden, Konzerne und öffentliche Auftraggeber stellen ihre Prozesse um und akzeptieren zunehmend <strong>nur noch</strong> strukturierte Rechnungen oder verarbeiten sie bevorzugt. Heißt für dich: Auch wenn du rechtlich vielleicht noch „dürftest“, kann es 2026 schon geschäftlich unklug sein, bei reinen PDF-Rechnungen zu bleiben – weil du sonst im schlimmsten Moment (wenn ein wichtiger Kunde umstellt) hektisch nachrüsten musst.</p>



<p>Technisch sind 2026 vor allem drei Begriffe wichtig: <strong>XRechnung</strong>, <strong>ZUGFeRD 2.x (z. B. 2.2)</strong> und „<strong>hybride PDFs</strong>“. XRechnung ist ein <strong>reines XML-Format</strong> (basierend auf EN 16931) und besonders im B2G-Bereich Standard, schwappt aber in B2B immer stärker rüber; deine Software sollte mindestens die gängigen aktuellen XRechnung-Versionen sauber unterstützen. ZUGFeRD ist für viele Kleine der pragmatische Einstieg: <strong>PDF/A-3 + eingebettete XML-Daten</strong> – Menschen können das PDF lesen, Systeme verarbeiten die XML. Wichtig ist dabei: Nicht jedes ZUGFeRD-Profil ist „voll EN-16931“; in der Praxis gelten bestimmte Profile (z. B. MINIMUM/BASIC-WL) als <strong>nicht ausreichend</strong> für eine „vollwertige“ E-Rechnung. Und: Bei hybriden Formaten zählt steuerlich und technisch zunehmend der strukturierte Teil – <strong>das PDF ist eher Anzeige, die XML ist die Wahrheit</strong>. Abweichungen zwischen PDF und XML können unnötige Risiken und Rückfragen auslösen.</p>



<p>Was solltest du <strong>jetzt</strong> (2026) konkret tun – und was kann warten? <strong>Jetzt</strong> solltest du (1) einen festen Eingangskanal definieren (z. B. rechnung@…), (2) sicherstellen, dass du XRechnung/ZUGFeRD <strong>anzeigen und idealerweise validieren</strong> kannst (Viewer/Validator oder direkt im Buchhaltungstool), und (3) die <strong>Archivierung GoBD-tauglich</strong> aufsetzen – inklusive der strukturierten Datei (XML), nicht nur „PDF abheften“. <strong>Planen</strong> solltest du 2026 außerdem die Umstellung deiner Ausgangsrechnungen auf mindestens ein E-Rechnungsformat (oft ZUGFeRD als Standard + XRechnung für Kunden/Portale, die es verlangen) und deine Stammdaten disziplinieren (Adresse, USt-ID, Leistungsdatum, Steuersätze etc.), weil Validatoren Fehler gnadenlos sichtbar machen. Im Blick behalten solltest Du – je nach Geschäftsmodell – das große EU-Thema <strong>ViDA</strong>: Die EU-weiten Digital-Reporting-Pflichten für grenzüberschreitende B2B-Umsätze kommen erst später (ab 2030). </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Quellen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>BMF – FAQ zur E-Rechnung (Deutschland, Definition/Empfangspflicht/Kleinunternehmer): <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/e-rechnung.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/e-rechnung.html</a></li>



<li>Haufe – Überblick E-Rechnungspflicht und Übergangsregelungen: <a href="https://www.haufe.de/steuern/gesetzgebung-politik/elektronische-rechnung-wird-pflicht-erechnung-im-ueberblick_168_605558.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.haufe.de/steuern/gesetzgebung-politik/elektronische-rechnung-wird-pflicht-erechnung-im-ueberblick_168_605558.html</a></li>



<li>EU-Kommission (TAXUD) – ViDA-Paket, Zeitplan/DRR: <a href="https://taxation-customs.ec.europa.eu/news/adoption-vat-digital-age-package-2025-03-11_en" target="_blank" rel="noopener">https://taxation-customs.ec.europa.eu/news/adoption-vat-digital-age-package-2025-03-11_en</a></li>



<li>IHK Köln – Hinweise zu BMF-Schreiben/E-Rechnung, Profile/Abweichungen Hybridformate: <a href="https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/recht-steuern/steuern/bmf-schreiben-zur-e-rechnung-vom-15-10-2025-6774012" target="_blank" rel="noopener">https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/recht-steuern/steuern/bmf-schreiben-zur-e-rechnung-vom-15-10-2025-6774012</a></li>



<li>IHK (Entwurf/Material zu BMF-Schreiben, Validierung/Umsetzungshinweise): <a href="https://www.ihk.de/meo/recht-und-steuern/steuerrecht/downloads/beitraege/entwurf-fuer-ein-2-bmf-schreiben-zur-e-rechnungspflicht-6612416" target="_blank" rel="noopener">https://www.ihk.de/meo/recht-und-steuern/steuerrecht/downloads/beitraege/entwurf-fuer-ein-2-bmf-schreiben-zur-e-rechnungspflicht-6612416</a></li>
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