Mit der 1.7er Version werden endlich ein paar wichtige Funktionen nachgeliefert, die schon seit einiger Zeit angefragt wurden. Hier die Neuerungen im Detail.
Positionsbezogene Steuersätze
Es ist nun endlich möglich, für jede Rechnungsposition einen eigenen Steuersatz zu definieren. Dadurch können Imker zum Beispiel ihren Honig für den ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7% anbieten, aber in der gleichen Rechnung den Honigwein oder Met für 19%.

Alle in der Rechnung aufgeführten Positionen werden in der Gesamtkalkulation nach Steuersatz und Steuermodus (z.B. Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung) gruppiert zusammengefasst und die entsprechenden Steuersätze angewendet.

Diese Informationen finden selbstverständlich den Weg in den XML-Teil der ZUGFeRD-Rechnung, kann aber auch in der Wordvorlage angezeigt werden.
Neue Rechnungsvorlagen
Um den Einstieg in die Wordvorlagen-Templates noch einfacher zu gestalten, liegen ab sofort noch eine englische Vorlage und eine Word-Vorlage für positionsbezogene Steuersätze dem Programm bei. Dadurch können sich neue Nutzer direkt anschauen, wie Dezimaldarstellungen und Datumsangabe mit nach lokalen (z.B. englischen) Konventionen in der Word-Vorlage umgesetzt werden, oder wie die positionsbezogenen Steuersätze korrekt angezeigt werden.

Mengenangaben
Mengenangaben können ab jetzt in der Rechnung explizit angegeben werden:

Wird das entsprechende Schlüsselwort in der Wordvorlage verwendet, wird dort die Kurzversion der Einheit zur Darstellung gebracht. Möchte der Nutzer die Darstellung in der Word-Vorlage ändern, kann der Text mit Hilfe eines SQLite-Browser in der Tabelle UnitCodes editiert werden:

Für eine spätere Version ist geplant, dass das auch innerhalb der UI funktioniert.
Kleine Verbesserungen
- Kunden können nun per Knopfdruck dupliziert werden
- Duplikate von Kundendaten werden beim Speichern aus Rechnungs-UI erkannt und dem Benutzer mitgeteilt
- Bundesländer können jetzt über ein Dropdown effizienter
Fazit
Zwei der drei angekündigten Funktionen für die 1.7er Version sind nun umgesetzt. Alternative Zahlungsarten werden dann mit Version 1.8 kommen. Das Backlog ist prall gefüllt mit vielen Convenience-Funktionen, z.B. Anpassung des Dateinamens für die Rechnungen, automatisches Öffnen bzw. Versenden der Rechnung etc. Das Ziel ist es nun, diese Komfort-Funktionen nachzuliefern, so dass Workflows noch schneller ablaufen können und damit Reibungsverluste vermieden werden.
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